Bericht über die Mitgliederversammlung 2014

Am Nachmittag des 9. Februar 2014 waren 61 Mitglieder zur jährlichen Mitgliederversammlung erschienen. Der Vorsitzende Heinrich Hamm begrüßte Bürgermeister Jen Häußler, Ehrenmitglieder, anwesende Gemeinderäte und Frau Angerbauer als Sprecherin der Gechinger Gruppen und Vereine. Er stellte fest, das zur Versammlung rechtzeitig im Gemeindeblatt eingeladen wurde und die Versammlung beschlussfähig sei.

Es folgte das Gedenken an die seit der letzten Versammlung verstorbenen Mitglieder Willi Essig, Myrtha Eberle, Günther Folsche, Helene Pfeifer sowie Günther Schwab. Dem schloss sich der Tagesordnungspunkt Ehrungen an. Folgende Personen wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft mit dem

Treuezeichen in Silber geehrt: Margarete Beck, Anneliese und Bernhard Bühler, Berta Hennefahrt, Gerold Krauss,Waltraud Krauss, Petra und Jürgen Kusterer, Barbara und Reinhold Noller, Fritz Roller, Rainer Schwarz, und Zita und Josef Strzempek.

Das Treuezeichen in Gold für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielten: Marliese und Manfred Brauchle, Bernd, Helga und Jochen Goller, Renate und Erwin Hauber, Emmi Koch, Fritz Mansdörfer, Lydia Petzsche, Gisela und Eugen Rentschler, Gerlinde Schickle und Erna Schneider.

Für ihr langjähriges Engagement erhielten das Leistungsabzeichen in Bronze: Arno Ambrass, Alexander Franke, Fritz Kielwein, Anke Lauxmann, Maria Talmon l’ Armée und Frank Weber; in Silber: Marlies Brauchle, Hans-Dieter Cechini, Martin Dürr, Martina Franke, Karin und Jürgen Kanzleiter, Horst Klaus, Waltraud Lachenmaier, Siegfried Lauxmann, Heinz Reess, Petra Sauter, Doris und Herbert Schwarz, Rolf Schwarz und Emil Talmon l’ Armée;

und in Gold: Traude Böttinger, Christa Essig und Margot Geisslreither.

Das bronzene Ehrenzeichen für 10 Jahre Mitarbeit in der Vorstandschaft erhielt Petra Pfuhler.

Zum Abschluss des Tagespunktes Ehrungen beantragte der Vorsitzende Heinrich Hamm die Ernennung von Fritz Roller zum Ehrenmitglied unseres Vereins. Seine Leistung bei der Erstellung der Gechinger Ortschronik sowie die Gründung und den Aufbau des Heimatmuseums Appeleshof verdiene unser aller Hochachtung. Die Versammlung folgte dem Antrag einstimmig.

Der Vorsitzende eröffnete dann den Reigen der Berichte mit der Feststellung, dass dem Verein zum Jahreswechsel 494 Mitglieder angehörten, davon 130 Einzelmitglieder und 131 Familien mit 98 Kindern und Jugendlichen. Das Durchschnittsalter habe sich von 52,6 auf 54,4 Jahre erhöht. Hamm berichtete weiter von der Klausurtagung in Gundelsheim, auf der die Ehrung der „Schaffer“ mit dem Leistungsabzeichen und ein Vorschlag für eine Änderung des Mitgliedsbeitrags erarbeitet und beschlossen wurde. Bezüglich der Vorstandsarbeit stellte er ein harmonisches und professionelles Arbeitsklima fest, jedoch sei die Gruppe der Berufstätigen mit 12 von 13 Mitgliedern im Vorstand über- und die der Rentner mit einer Person unterrepräsentiert. Er hoffe und wünsche sich, dass dies bei den anstehenden Vorstandswahlen geändert werden kann.

Im letzten Jahr wurde auch der neue Internetauftritt des Vereins fertiggestellt. Die professionell gestaltete Homepage kann nun von uns selbst gestaltet und aktualisiert werden. Alle unsere Aktivitäten sind dort im Kalender verzeichnet und auch der Arbeitskreis Heimatgeschichte ist auf unserer Homepage umfangreich vertreten.

Das Hüttenfest kann auch als voller Erfolg gewertet werden. Der größere Aufwand am kulturellen Begleitprogramm sowie die vergünstigten Preise und das Gratiseis für Kinder haben das finanzielle Ergebnis jedoch gedrückt. Die Verlegung vom 3. auf den 2. Sonntag im August hat sich als vorteilhaft erwiesen, denn die Helfersituation war nicht so angespannt wie die Jahre zuvor. Trotzdem wäre beim nächsten Hüttenfest noch die eine oder andere helfende Hand von Nöten.

Seit Mitte des letzten Jahres gibt die Gemeinde ein Gutscheinheft für Neubürger heraus. Auch der Schwarzwaldverein beteiligt sich mit einem Gutschein über 10 Euro, der für eine Busfahrt oder den Verzehr bei unseren Veranstaltungen im Hüttenareal eingelöst werden kann.

Weniger erfreulich waren das finanzielle Ergebnis des Jahres 2013 sowie die magere Beteiligung an unseren Veranstaltungen, von denen eine nur zu zweit durchgeführt, manche andere sogar abgesagt werden mussten.

Zum Abschluss seines Berichts bedankte sich Heinrich Hamm ausführlich bei allen Helfern und Vorstandsmitgliedern für ihren Einsatz zum Wohle des Vereins. Er schloss mit der Bekanntgabe, dass er für eine Wiederwahl im nächsten Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen werde, da die Arbeitsbelastung  für ihn, als Berufstätigen, zu hoch sei. Er stehe daher auch für kein anderes Vorstandamt zur Verfügung, werde sich aber als Wanderführer, Waldarbeiter und Hüttenfesthelfer weiterhin engagieren. Eine Vorstandstätigkeit jenseits des 60. Lebensjahres könne er sich vorstellen. Deshalb habe er auch nur einen Wunsch im kommenden Jahr, eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für den Vereinsvorsitz zu finden.

Nachfolgend berichtete Waltraud Lachenmaier von den Aktivitäten des Arbeitskreises Heimatgeschichte. Bei den 8 Museumsterminen, 6 Sonderführungen durch das Museum sowie bei der Ausstellung im Rathaus zur Bundestagswahl konnten insgesamt knapp 2100 Personen begrüßt werden. Sie berichtete auch von den Funden von Überresten eines Webstuhles aus der Merowinger Zeit auf dem Bauplatz des Pflegeheims. Der Arbeitskreis Heimatgeschichte zählte am 31. Dezember 2013 75 Mitglieder. Ihren Bericht schloss Waltraud Lachenmaier mit der Vorstellung der Museumstermine 2014 ab.

Einen Einblick in die Arbeit der Naturschutzwartin gab uns danach Marlene Mörk. Sie berichtete von besuchten Seminaren,  der Aktion „Saubere Landschaft“, dem Bau des Insektenhotels im Röserwald. Elf Personen beteiligten sich beim Bau von Fledermauskästen. Bei der Säuberung von Nistkästen beim Biotop wurde festgestellt, dass etwa 75 Prozent zur Aufzucht von Jungvögeln benutz wurden. Der Rest diente Meisen, Fledermäusen, Haselmäusen und Siebenschläfern zum Übernachten.

Über die angefallenen Arbeiten für die Öffentlichkeitsarbeit berichtete danach Egon Sauter. Einladungen zu Veranstaltungen und Farbseiten mit Bildern davon wurden wieder im Gemeindeblatt veröffentlicht. Auch auf dem Krämermarkt waren wir präsent. Viel Aufwand wurde in das Erstellen der Broschüre „Jahresprogramm 2014“ investiert, noch mehr jedoch in die Entwicklung und Pflege des Internetauftritts. Auf 44 Seiten wird der Verein und seine Aktivitäten nun vorgestellt, mit etwa der Hälfte sind die Seiten über die Heimatpflege am umfangreichsten. Ungefähr 22.500 mal wurde auf die Seiten geklickt. Von den Veranstaltungen des Jahres 2013 wurden mehr als 2100 Fotos gemacht, davon wurden etwa 300 ausgewählt und zu einer Bilderschau zusammengefügt, die nach der Versammlung gezeigt wurde.

Der Waldwart Dietmar Süsser berichtete über einen Arbeitseinsatz im Röserwald, bei dem Gestrüpp von Ausputzarbeiten herausgezogen und verbrannt wurde, und einem weiteren, um Holz für die Heizung der Röserhütte zu sägen und auf zu setzen. Die geplante Durchforstung des Waldes konnte durch den Wechsel des Försters nicht durchgeführt werden, sie soll nun im nächsten Winter stattfinden. Auch in diesem Jahr fallen wieder Arbeitseinsätze an, zu denen Dietmar Süsser einige Helfer begrüßen möchte.  

Nun verlas Martina Franke den Bericht des erkrankten Wanderwartes Alexander Franke. Sein Bericht führte 27 Fußwanderungen mit 360 Teilnehmern sowie 16 Radtouren mit 211 Teilnehmer auf. Zurückgelegt wurden dabei 534 bzw. 1042 km. Ergänzt wurde das Angebot von eher geselligen Veranstaltungen wie Hüttengrillen, Eisstockschießen und dem Bilderabend. Mit den meisten Teilnahmen an Fußwanderungen, Radwanderungen und der Kombination beider wurden Petra Sauter, Heinz und Sieglinde Reess ausgezeichnet.

Anschließend berichtete der Wegewart Frank Weber von der Verlegung des Wanderweges bei der Pferdevilla und seiner Begehung des Weges zum Predigtplatz. Überraschenderweise konnte er dem Weg auf Ostelsheimer Gemarkung einen guten Zustand bescheinigen. Am Weg vom Wildgehege zum Eichwäldle wurden teilweise Haselsträucher radikal zurückgeschnitten und dabei auch Wacholder nicht verschont. Für bisher vorhandene Wegzeichen, die der Aktion zum Opfer fielen, sollen in diesem Jahr ein paar Pfosten gesetzt werden, nahm sich Frank Weber vor.

Nun folgte der Bericht der Kassenverwalterin Martina Franke. Sie stellte die Einnahmen den Ausgaben des Vereins gegenüber und berichtete von Mehrausgaben von etwa 1470 Euro. Der Vorsitzende Heinrich Hamm ergänzte den Kassenbericht aus Sicht der Deckungsbeitragsrechnung. Annette Blaich, der die Kasse zusammen mit Wolfgang Stengert geprüft hatte, berichtete, dass es keinerlei Beanstandungen gab. Anschließend bot Bürgermeister Jens Häußler den Anwesenden die Gelegenheit weitere Fragen zu den Berichten zu stellen, es bedurfte jedoch keiner weiteren Erklärung. Daraufhin schlug der Bürgermeister den Anwesenden die Entlastung des Vorstandes an, welche die Mitglieder einstimmig erteilten. Vor der Pause wurde noch Frau Angerbauer als Sprecherin der Vereine das Worte erteilt. Sie übermittelte Grüße und bedankte sich über die gute Zusammenarbeit der Vereine untereinander.

Nach der Pause wurde die Versammlung mit dem Tagespunkt „Neue Beitragsordnung ab 2015“ fortgeführt. Der Vorsitzende erläuterte, warum eine Beitragserhöhung notwendig sei und warum der Vorschlag der Vorstandschaft nach aktiven und passiven Mitgliedern unterscheidet. Zu diesem Punkt gab es auch einen Gegenvorschlag, den Gerhard Mörk einbrachte und erläuterte. Einig war man sich, dass eine Beitragserhöhung außer Frage sei. Rege und kontroverse Diskussionen gab es jedoch, ob man mit einer Unterscheidung zwischen aktiven und passiven Mitgliedern, bei unterschiedlichen Mitgliedsbeiträgen, die Beteiligung an den Vereinsaufgaben fördern würde oder dies durch noch mehr Anerkennung des Einsatzes für den Verein besser erreicht werden könne.

Bei den folgenden Abstimmung wurde der Vorschlag der Vorstandschaft von den Mitgliedern mehrheitlich abgelehnt und der Gegenvorschlag angenommen. Die jährlichen Mitgliedsbeiträge ab dem 1.1.2015 lauten damit wie folgt: Einzelmitglieder 24 Euro, Familien 35 Euro, Junge Erwachsene von 18 bis 26 Jahren ohne eigenes Einkommen im Rahmen der Familienmitgliedschaft unverändert 5 Euro, Jugendliche Einzelmitglieder ab 14 Jahren 5 Euro. Neu eingeführt wurde eine Mitgliedschaft für juristische Personen, die 80 Euro kostet.

Es folgten nun die Vorstandswahlen. Einstimmig wurden wiedergewählt: als Beisitzer Claudia Schatz-Häußler und Jürgen Frank, als Hüttenwart Siegfried Lauxmann, als Naturschutzwartin Marlene Mörk, als Wegewart Frank Weber, und als Kassenwartin und 2. Vorsitzende Martina Franke. Während der Veranstaltungen konnten noch weitere Kandidaten als Beisitzer gewonnen werden. Karin Kohler, Manfred Petzsche und Eugen Rentschler wurden einstimmig gewählt.

Weitere Wortmeldungen zu den Punkten Anträge, Wünsche und Anregungen erfolgten nicht und nach einer kurzen Vorstellung des Jahresprogramms konnte die Versammlung geschlossen werden.

Letze Änderung Mittwoch, 12 Dezember 2018 22:25
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