Heimatmuseum Appeleshof

 

Im Jahr 1995 wurde das Museum eröffnet. Es befindet sich in der Kirchstr.2/2 in einem ca. 250 Jahre alten Bauernhaus. Das Gebäude wurde von der Gemeinde gekauft und zum Museum umgebaut. Der Arbeitskreis Heimatgeschichte, der das Museum seither ehrenamtlich betreut, hat mehr als 6.000 Arbeitsstunden investiert, um sowohl die Räume als auch die ca. 1000 Ausstellungsstücke der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Neben bäuerlichen Arbeitsgeräten und einer komplett eingerichteten Wohnung präsentieren wir als Besonderheit ein Fotoatelier mit Originalzubehör von 1910, daneben alte Feuerwehr-Löschwagen, eine Original Schuhmacherwerkstatt sowie Funde aus der Kelten- und Alemannenzeit.

Das Museum ist von April bis Oktober jeweils am 1. Sonntag im Monat von 14 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Gruppenführungen werden nach Anmeldung jederzeit durchgeführt.

Bereits von Anfang an hatten die Verantwortlichen die Absicht, ein „lebendiges Museum“ zu gestalten. Aus diesem Grund findet seit der Einweihung 1995 an jedem Öffnungssonntag eine Sonderausstellung zu einem speziellen Thema statt. Dabei ist das Angebot der Ausstellungen breit gefächert – von Oldtimern, alten Elektrogeräten, Puppen, Gemälden, Eisenbahnen, Weihnachtskrippen, Dokumentationen zu historischen Themen wie Kriegsende, Geschichte der Gechinger Auswanderer, Fotos historischer Gebäude, praktische Vorführungen z.B. Schwäbische Küche, Waschen wie zu Omas Zeiten, Bierbrauen, Glockengießen, Kunstschmieden und Kinderspiele von früher.

Höhepunkte waren die Umzüge „Vom per pedes zum Mercedes“, „Waldarbeit –früher und heute“ sowie die Ernte heute nicht mehr gebräuchlicher Hackfrüchte und Getreide im Stile der 50er Jahre. Im Jahr 2012 feierte der Arbeitskreis Heimatgeschichte sein 25jähriges Bestehen. In Zusammenarbeit mit der Schlehengäuschule gab es zu diesem Anlass am 1. Juli 2012 einen Umzug durch den Ort unter dem Thema „Gechingen – einst und heute“.

Die Mitglieder des Arbeitskreises Heimatgeschichte entwickeln die Ideen zu den einzelnen Ausstellungen, bauen diese auf, führen an den offenen Sonntagen Aufsicht im Museum und kümmern sich um die Sauberkeit der Räume.

Vor allem die Sonderausstellungen bringen jährlich zwischen 2.000 und 2.500 Besucher aus nah und fern ins Museum.

Ansprechpartner ist Norbert Jensen, Tel. 07056/939969, njensen@t-online.de.

 

 

Letze Änderung Dienstag, 23 Februar 2016 16:02
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